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Dieses Naturphänomen inspirierte Forschende der Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Kalina Peneva und Prof. Dr. Dagmar Fischer dazu, eine Guanidinium tragende Poly(methacrylamid)-Bibliothek aufzubauen. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs PolyTarget soll so der Einfluss verschiedener physikochemischer Eigenschaften der verwendeten Kunststoffe und die Effizienz ihrer Gen-Abgabe untersucht werden.
In den letzten Arbeiten der beiden Forschungsgruppen ist es gelungen, die Transfektionseffizienz - also die Effizienz, mit der fremdes Genmaterial in die Zellen geschleust werden kann - durch die Einbeziehung von Indol-, Phenol- und Phenyleinheiten zu verbessern, indem die Aminosäure Tryptophan, Phenylalanin und Tyrosin die Guanidinium-haltigen Poly(methacrylamid)s nachahmen. Die Synergie von hydrophoben und Guanidinium-Gruppen führte zu einer signifikant höheren Transfektionseffizienz der Kunststoffe.
Den vollständigen Artikel mit dem Titel "Indol-, Phenyl- und Phenolgruppen: The Role of the Comonomer on Gene Delivery in Guanidinium Containing Methacrylamide Terpolymers" finden Sie hierExterner Link.